Freitag, 16. Juni 2017

Wassererlebnisweg - der Siegfährenweg 9.6.2017

Für den 9.6. sagte der Wetterbericht ab 10 Uhr Starkregen 
und Unwetter voraus. Ich wollte aber unbedingt die Vortour
für eine geplante Wanderung mit Freunden machen, 
damit ich die Einladungen rausschicken konnte 
und die Leute sich den Termin vormerken konnten.
Ca. 4 Stunden würde ich brauchen.....
So stand ich früh auf und startete meine Tour um 5.40 Uhr. 
Das war schön! 
Außer mir und den Vögeln war zunächst niemand auf der Strecke.

5.40 Uhr - mein Auto ganz einsam

Ich rätsele: Was ist das?

Ach, das sind die Pappelsamen, 
die durch den Regen so manchen Strauch zuspinnen.

Hm, kommt mir trotzdem komisch vor.............

Ein sehr schöner Sonnenaufgang. 
Aber, egal wie viele Fotos ich mache, 
die Belichtung/Beleuchtung ist nicht so, 
wie ich es in natura sehe.

Das sind Samenstände, nichts von Pappeln!

Auch dieser Versuch vom fortgeschrittenen Sonnenaufgang 
ist fehlgeschlagen. Schade.


Der Graureiher wundert sich über den frühen Menschen.










Inzwischen habe ich einige Altarme der Sieg überquert. 
Es ist ca. 6.30 Uhr am Morgen.

Eine kurze Rast ist hier angebracht, 
wenn man zu mehreren Leuten unterwegs ist
denn danach kommt lange keine Sitzgelegenheit 
mit ausreichenden Plätzen.

Ja, ich bin in Mondorf - 
und nein, ich halte den Fotoapparat gerade. 
Die Schrift ist schief.

Ich warte einige Minuten, bevor ich die Mündung der Sieg 
in den Rhein fotografiere, 
denn ich will ein Schiff auf dem Foto sehen.

Weiter geht es auf einem befestigten Weg ziemlich geradeaus.
 Nein, Eva, nicht Luckenwalder Straße!

Skeptische Beobachter in der Ferne - Graureiher

Über mir hämmert jemand. 
Mit meiner Gleitsichtbrille kann ich den Kopf noch so weit 
in den Nacken legen, ich seh den Hämmerer nicht. 
 Also mach ich aufs Geratewohl ein Foto. 
Und siehe da: Da isser, der Buntspecht.

Jetzt bin ich schon am Bootshaus bei den Museumsschiffen.

Das große Schiff ist ganz berühmt! 
Es ist ein Aalschokker. 
Er/Sie heißt Maria-Theresia. 
Bei wikipedia könnt Ihr mehr dazu lesen.




Ich überquere den Mühlengraben. 
Nein, das kann nicht DER sein, der durch Siegburg fließt. 

Als ich über den Siegdeich gehe, ist es immer noch sehr ruhig,
 die Gassigeher sind noch nicht unterwegs. 
So haben die Kaninchen Ausgang, was mich sehr erfreut.
 Sie sind allerdings sehr scheu und ich kann sie nur 
von weitem beobachten und fotografieren.



Der putzt sich, will heißen: macht Morgentoilette.

Ich komme an verkleideten bzw. bekleideten Pferden vorbei.

So bemalt machen irgendwelche Häuschen 
tatsächlich einen freundlichen Eindruck.



-der Sieglarer See, ein ehemaliger Baggersee-
Hier ist ein Rastplatz mit 3 Bänken.

Auf kleinen Inseln sehe ich Brutkolonien 
von Reihern und Kormoranen.




eine alte Eiche

Der Stamm gefällt mir.

Und jetzt geht mir ein Licht auf! 
Hier sehe ich deutlich, dass es sich bei dem 
seltsamen Zeug um das Ergebnis eines Raupenbefalls handelt.
 Ich bin inzwischen wacher und es ist heller Tag.

Nun bin ich auf der gegenüberliegenden Seite des Sees.

Eine Nilgansfamilie schwimmt spazieren.

Tschüss!

Graugänse? Ich geh nicht näher ran, will nicht stören.





Jetzt bin ich an der Sieg. 
Man bringt das Wasser hier absichtlich zum strudeln, 
damit es sich mit Sauerstoff anreichert.

Ein Suchbild. Könnt Ihr ein Tier entdecken? 
Ich hab mehrere davon gehört und fliegen gesehen. 
Aber sobald sie in einem Baum saßen, waren sie für meine
 Augen und den Fotoapparat unsichtbar. 
Nur das eine Tier hier ist zu finden.

Auflösung:
 Es ist ein Halsbandsittich, 
auch kleiner Alexandersittich genannt. 
Dieses Foto hab ich im Internet geklaut.
Auf meinem Foto könnt Ihr ihn am linken Bildrand 
auf dem dicken Ast erahnen.


Hier sind die Kleinen mit beim Frühstück.

Schildkrötenfutter

Da sind 2 erstaunt über den frühen Spaziergänger. 
Oder nicht erstaunt, sondern höchst aufmerksam,
die Krähe und der Graureiher.

Es scheint dieses Jahr viele Brombeeren zu geben.


Mir gefällt das Grün.

Wusstet Ihr schon, 
dass Brot auf ner Wiese oder auf nem Feld wächst? 
Wusste ich nicht.
So, jetzt könnt Ihr den Weg noch einmal gehen, wenn Ihr möchtet. 

Bei Hochwasser müsst Ihr dann durch die Furt waten 
oder Plastiktüten für die Schuhe mitnehmen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen