Man findet Wanderberichte und Wanderwegbeschreibungen in vielen Internetportalen und auf Wander-Websites. Der Weg wird hier und da als mittelschwierig bezeichnet, aber meistens als schwierig, sehr schwierig oder sogar als alpin. Und diese Bezeichnungen bestehen zu recht. Ich bin ja schon einige Wanderwege gegangen mit Wandergruppen und auch mit Peter allein, aber solch weglose Wege wie auf diesem Rundweg sind mir noch nirgends begegnet. Ich kenne es so, dass, wenn es steil bergauf oder bergab geht, man solche Zick-Zack-Wege serpentinenartig angelegt hat, evtl. auch mit Stufen. Aber dass man sich geradeaus hoch oder runter einen nur durch Wegzeichen am Baum gekennzeichneten Nicht-Weg kämpfen muss, und das nicht nur einmal, das kannte ich noch nicht. Ich hatte die Wanderstöcke dabei. Ohne hätte ich den Weg nicht gehen können. Ich habe heute keinerlei Muskelkater in den Beinen, nur in den Pobacken und in den Schultern.
Die Bachüberquerungen, es gab zahlreiche, waren auch ein Abenteuer, denn es gab nur von Wanderern dort gebaute Querungshilfen. Auch hier wäre ich ohne Stöcke nicht rüber gekommen. Eine einzige einfache, aber gute Brücke gab es.
Könnte man solche Brücken nicht über jeden Bach legen?
Um 8.50 Uhr habe ich meine Wanderung in der Nähe der Staumauer begonnen. Temperatur 1°C.
So, nun aber zu den Bildern:
| Wer hier in der Gegend wohnt, kennt diesen Blick sicher, den Blick von der Staumauer aus. |
| In der Ferne der Birker Fernsehturm, den ich später noch ganz nah sehen konnte. |
| Der erste, noch gut zu meisternde Bachübergang. Kann man auf Fotos sowieso nicht sehen, ob das schwierig oder leicht war. Müsst Ihr mir glauben ;-) |
| In den engen Seitentälern hatte das Wasser eine türkisblaue Farbe, was leider auf dem Foto nicht so wirklich zu sehen ist. Müsst Ihr mir auch glauben. |
| Man sieht jetzt im März wirklich sehr viel von der Talsperre, da noch kein Laub auf den Bäumen ist. Drum hab ich die Tour auch jetzt gemacht. |
| Das ist der Aussichtsfelsen von Pinn. |
| Zur Abwechslung nochmal schöne Baumgebilde. |
| Und da sieht man auch am Baum das weiße S auf rotem Grund, mein Wegkennzeichen. Aber was ist denn DAS für ein Baum? |
| Schwäne in einem Seitental. Die Talsperre hat sehr wenig Wasser, was man hier am Ufer deutlich sieht. |
| Unterhalb von Pinn habe ich zum erstenmal wieder Sicht auf die Staumauer, natürlich rangezoomt. Immerhin bin ich schon knapp 1 1/2 Stunden unterwegs. |
| Der 2. Bachübergang, ging auch noch ganz gut. |
| Mir gefällt dieser wilde Bachlauf mit seinen Steilufern. |
| Ein ziemlich schräger "Weg". |
| 11.30 Uhr Hier mache ich meine Mittagspause, 30 min.. Zum zweitenmal habe ich hier einen Blick zurück auf die Staumauer. |
| In der Nähe von Wolperath gibt es Tafeln, hier ein Ausschnitt. Ganz unten ist der Staudamm. Ich bin rechts herum unterwegs, hab also noch eine Strecke vor mir. Jetzt ist es 12.45 Uhr. |
| Also der Erinnerungswert ist hier nur für Insider! |
| Ebenso hier. |
| Ein Stückchen weiter links nach oben gefällt mir wieder das grüne Wasser. |
| Infotafeln könnten den Wanderer für längere Zeit aufhalten, mich aber nicht. Einige, die mir interessant erschienen, hab ich fotografiert, so kann ich sie bequem zu Hause lesen. Und Ihr auch! |
| Könnt Ihr ja noch vergrößern. |
| Das find ich erstaunlich. |
| So, das ist der Teil des Vorbeckens, den man nur sieht, wenn man den Talsperrenweg geht. |
| An dem schönen Grünton kann ich mich immer wieder erfreuen. |
| Auch freue ich mich, dass ich tatsächlich jetzt gegangen bin, wo mir das Laub nicht die Sicht versperrt. |
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